Donnerstag, 14. Juni 2007
Die letzten Zivi Tage, Berlin - TU-TdoT, Praktikum ...
So, jetzt komme ich mal wieder dazu hier etwas zu schreiben, auch wenn der letzte Beitrag schon wieder ewig her ist!

In den letzten Wochen habe ich relativ viel unternommen, deshalb hier diesmal eine nicht so ausführliche Beschreibung, das würde sonst zu viel werden ;-)

Meine letzten Tage als Zivi verliefen noch ziemlich stressig, wie ich schon in den letzten Beiträgen schrieb. Einige Kollegen machten mal wieder einen auf Krank, ich zweifle daran, dass sie wirklich Krank waren, aber was solls. Nach einigen Essens Touren, und noch einem letzten Wochenend-Dienst am 19/20.05 ging es am 21.05 Nachmittags, nachdem ich meine AWO-Schlüssel abgegeben hatte, mit dem ICE nach Berlin zu meinem Cousin Pratirck.
Pünktlich am Hbf angekommen musste ich erstmal in eines der Reisezentren gehen um mich über Tickets von Bochum nach London zu erkundigen, da meine älteste Cousine neben meinem Patenkind Frederick nun ein Mädchen, Amily, bekommen hat, welches am 08.07 getauft wird, und da wollen wir natürlich hin. Nach erfolgreichen Auskünften durch freundliche Bahn Mitarbeiter ging es mit der S-Bahn nach Pankow zu Patrick.
Am nächsten morgen hieß es früh aufstehen, denn es stand der erste Tag der "TU-Infotage an", der eigentlich Grund für meine Berlin Reise. Da ich plane ab Oktober in Berlin an der TU Verkehrswesen zu studieren, war es sehr wichtig für mich, mir den Studiengang näher anzusehen, damit ich mir ein Bild davon machen konnte, ob es wirklich das ist, was ich die nächsten Jahre machen möchte.
Also ging ich Dienstag um zwanzig nach sieben aus dem haus und fuhr mit der S-Bahn zum Gesundbrunnen, wo Armin schon auf mich wartete, der aus Rostock angefahren war, ebenfalls um die TU Infotage zu besuchen. An der TU angekommen wartete schon Tim, ein Freund aus Köln auf uns. Zu dritt gingen wir dann zur Einführungsveranstaltung, welche ziemlich gut besucht war. An diesem ersten tag besuchten wir einige Informationsveranstaltungen, unter anderem schauten wir uns Wirtschaftsingenieurwesen an, den Studiengang möchte Tim wohl Studieren. Danach besorgten wir uns einige Info-Broschüren über die jeweiligen Studiengänge und die Einschreibung/Bewerbung. Mittags testeten wir gleich mal die TU-Mensa, welche durchaus einen guten Eindruck bei uns hinterließ. Nach einer weiteren Veranstaltung und einem netten Spaziergang durch Charlottenburg und den Tiergarten, gingen wir am Abend noch in den Biergarten im Tiergarten. Müde machten wir drei uns auf zu unseren jewieligen Unterkünften.
Am nächsten Tag stand dann noch eine Informationsveranstaltung über Mathematik und über unseren geplanten Studiengang Verkehrswesen an.
Als Fazit kann ich sagen, dass diese beiden Tage sehr sinnvoll für meine Entscheidungsfindung waren, und ein guter Eindruck, denke ich zumindest, vom späteren Studium vermittelt wurde. Nach diesen beiden sehr lohnenswerten Tagen ist meine Studienwahl wohl endgültig entschieden worden und ich denke, dass es eine gute Wahl ist, im Oktober an der TU anzufangen zu Studieren.

An den folgenden Tagen erkundete ich noch etwas unsere schöne Hauptstadt, besichtigte einige Stadtviertel. An einem Abend besuchte ich mit Patrick meinen Patenonkel Johannes in Groß Kreutz, das liegt zwischen Brandenburg und Potsdam. Auch diese Besuch war sehr schön, denn ich hatte meinen Patenonkel schon sehr lange nicht mehr gesehen, nachdem er seit knapp zwei Jahren einen Sohn hat und deshalb nicht so viel Zeit hatte. An zwei anderen Tagen traf ich noch einen weiteren guten Bekannten aus Berlin, der mir stolz seine Modellbahn präsentierte, an der er seit meinem letzten Besuch einiges gebaut hatte. Am Samstag traf ich dann noch einen Student aus Dresden, der auf der Durchreise war, der dort Verkehrswesen studiert und den ich bisher nur aus dem Internet kannte. Zu zweit fuhren wir durch Berlin und Potsdam und genossen das schöne Wetter und den schönen ÖPNV im Berliner Raum.

Wieder in Bochum angekommen, hatte ich noch knapp zwei Wochen bis zum Beginn meines Praktikums, die ich nutzte um einige Freunde zu treffen und mal wieder etwas zu entspannen. Am Samstag Abend ging es zum Kemnader See in Flammen mit Sebi, Bocker, Danny, Julia, Kerstin und Jasmin, an anderen Abenden unternahm ich was mit Kerstin, Katrin oder Anja.
Am ´06.06 stand dann die ABI-Verleihung und der Ball von Kerstin und Charlotte an, die eine Jahr nach mir also Ihr ABI gemacht haben. Als Helfer war ich natürlich auch bei der Verleihung eingespannt, wo ich die Musik machte und beim Ball, wo ich mit Anne zusammen die Abendkasse machte. Am Ende konnten wir selbstverständlich auch noch etwas Feiern.

Am Donnerstag kam dann Chris, den ich mit Julian in Solingen abholte, wir machten noch eine kleine Tour durch Dortmund und am Samstag fuhren wir zu dritt dann von Bochum aus mit einem Schönen-Wochenend-Ticket durch Deutschland, von Witten über Kassel, Bebra, Eisenach, Erfurt, Halle, Halberstadt und Hannover nach Dortmund zurück. Auch dieser Tag war wirklich sehr schön und vermittelte etwas Urlaubsstimmung.
Am Sonntag gab es dann noch den Tag der offenen Tür der VER in Ennepetal, den ich mit Julian besuchte.

Letzten Montag bégann dann mein Vorpraktikum bei der Essener-Verkehrs AG. Meine erste Woche dort verbringe ich im Bereich Bauplanung. Dort wird mir von sehr netten Mitarbeitern gezeigt, wie eine Straßenbahntrasse oder ein U-Bahnbauwerk geplant, vermessen und bearbeitet wird. Mit komplizierten und extrem genauen Messgeräten werden Gleislagen abgemessen und mithilfe von speziellen PC-Programmen bearbeitet und schließlich die fertigen Baupläne ausgedruckt. Andererseits werden auch Genehmigungsverfahren für neue Strecken bzw. Bauabschnitte entworfen und entsprechend fertig gemacht, so dass sie an die zuständigen behörden ges0hcickt werden können.
In den nächsten drei Wochen werde ich noch die Werkstatt, die Leitstelle und Bauüberwachung durchlaufen. Bisher bin ich überaus zufrieden mit meinem Praktikum und denke, dass ich viele Wertvolle Informationen für mein Studium und mein späteres Leben sammeln kann und hoffentlich auch in den nächsten Wochen noch werde.

So, ich denke mal, das war genug für heute. ich hoffe ich habe einen guten Überblick über meine letzten 4 Wochen geben können und ihr habt euch beim lesen nicht gelangweilt.

Viele Grüße und bis Bald, euer Nicklas

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Mittwoch, 16. Mai 2007
Mal ein freies Wochenende - Tag der offenen Tür bei der Rheinbahn, Konfirmation von Chrissi
So, nun ist es mal wieder so weit und ich komme dazu, hier ein bisserl aus den letzten Tagen zu berichten.
Nach einer weiteren arbeitsreichen Woche ohne einen freien Tag aufgrund von Personalmangels hatte ich mal wieder ein Wochenende frei, das auch nur, weil ich nach Alsbach-Hähnlein zu meinem Cousin musste, da er Konfirmiert wurde. Anfang letzter Woche, bestellten wir bei einer besonders guten Eisdiele hier in Bochum zwei Eisbomben (siehe Bild), die Chrissi sich von uns zur Konfirmation wünschte. Jetzt sagt ihr sicher, ist es nicht etwas bescheuert, Eis 300 Kilometer durch die Republik zu fahren? Nein ist es nicht, denn diese Eisbomben gibt es wirklich nur hier in Bochum bei "Claudio". Seitdem wir 2001 an meiner Konfirmation auf die Idee kamen, dort zwei Eisbomben zu bestellen, wurden wir schon mehrere Male von der Familie gebeten, für einige Festlichkeiten weitere zu besorgen, denn so eine Claudio-Eisbombe ist wohl einzigartig und in dieser Form woanders nicht so leicht zu bekommen. Also holte ich Freitag Abend die Eisbomben ab und verstaute sie in unserer Gefriertruhe.

Samstag morgen wurden die beiden Eisbomben dann gut in Styropoor und Kühleis verpackt, damit sie die Fahrt unbeschadet überstehen.
Kurz nach 10 Uhr ging es dann zusammen mit Julian, einem Freund aus Bochum los nach Düssedlorf-Heerdt, zum Tag der offenen Tür der Rheinbahn.
Da letztes Wochenende in Düsseldorf Tag der offenen Tür war, kam ich auf die Idee, auf dem Weg nach Mönchengladbach, wo wir die Omas abholen mussten, einen kleinen Zwischenstopp in Düsseldorf einzulegen um der Betriebswerkstatt Heerdt der Rheinbahn wenigstens einen kurzen Besuch abzustatten.

Kurz nach Elf kamen wir in Düsseldorf auf einem Parkplatz hinter der Werkstatt an und machten uns auch die Suche nach dem Eingang, denn vom Parkplatz aus, war nichts von einem Tag der offenen Tür zu erahnen. Nach einem kurzen Fußweg fanden wir dann doch noch den Eingang. Dort warteten wir noch auf Chris, einen Freund von Julian und mir aus Köln, welcher auch gerne mit uns den Betriebshof besichtigen wollte. Am Eingang standen bereits die ersten Exponate, alte Straßenbahnen aus Düsseldorf, ein Arbeitstriebwagen und ein ganz besonderes Austellungsstück, eine alte Straßenbahn aus Lissabon, welche vor etwa 10 Jahren nach Düsseldorf kam und als Prototyp zum Umbau der gesamten Lissabonner Straßenbahnflotte dieses Typs diente und deshalb zur Frima Kiepe nach Düsseldorf gebracht wurde. Nach erfolgreichen Umbauten wurde dieser Versuchswagen jedoch nichtmehr zurück nach Lissabon geschafft, sondern wurde der Rheinbahn als Ausstellungsstück geschenkt. Leider ist es auf Grund der Spurweite vomn 900mm nicht möglich gewesen, diesen Wagen in Düsseldorf fahren zu lassen. Nach einer letzten Präsentation an diesem Tag der offenen Tür wurde er deshalb zur Vertseigerung freigegeben.
Nachdem wir die Fahrzeuge im freien besichtigt hatten gingen wir in die Fahrzeughallen und folgten dem ausgeschilderten Rundgang durch den Betriebshof. Es waren dort alle Typen von Straßen- und Stadtbahnen ausgestellt, sowie alle möglichen neuen und alten Busse der Rheinbahn, unter anderem auch ein neuartiger Wasserstoffbus-Prototyp. Auch Bereiche wie die Lackiererei oder die Schilderwerkstatt konnten besichtigt werden. Außerdem wurden auch Life Umbauten an Straßenbahnen des Typs NF6 gezeigt, an welchen zur Zeit leichte Modifikationen vorgenommen werden. Nachdem wir alles ausgiebig besichtigt hatten, ging es zur kurzen Stärkung an einen Imbisstand, welcher vor den Hallen Stand.

Nach dem Essen ging es dann weiter nach Mönchengladbach, wo wir meine Oma, und Chrissis andere Oma abholten um die beidne mit nach Alsbach zu nehmen. Nach einer angenehmen fahrt von unter drei Stunden erreichten wir um kurz vor fünf dann Alsbach wo uns schon Kaffee und Kuchen erwarteten. Nach einer kleine Stärkung und einigen netten Unterhaltungen ging es dann in die Kirche, da das Abendmahl zur Konfirmation aus Zeitgründen am Abend vorher abgehalten wurde. Kurz vor 18 Uhr waren wir pünktlich an der Kirche und nahmen zusammen mit den Familien der anderen Konfirmanden am Abendmahl und dem dazugehörigen Gottesdienst teil. In der realtiv kleinen Kirche tümmelten sich schon jetzt ziemlich viele Leute und alleine unsere Familie war so zahlreich, dass sie fast eine Abendmahlsrunde für sich alleine benötigte.
Danach ging es dann gemütlich zu Fuß durch den kleinen Ort wieder zurück zum Haus, indem schon das Abendessen vorbereitet wurde. Nach weniger als einer Stunde, wurde das festliche Buffet in der Küche eröffnet, auf dem es zahlreiche Köstlichkeiten gab. Neben einen großen Schinken-Braten, Leberkäs und diversen Salaten gab es auch Schafskäse mit Oliven, der von meiner Tante selber eingelgt war und einen selbsgemachten Italienischen Antipasti-Salat. Natürlich durfte auch der Nachtisch nicht fehlen, es gab Wahlweise Mohn-Quark oder Rote Grütze, selbstverständlich alles von meiner Tante selbst zubereitet.
So verbrachten wir mit guten Essen und netten Gesprächen mit Verwandten und Bekannten, die man nur zu besonderen Anlässen sieht, den Abend und die Zeit verging wie so oft schneller als man gucken konnte. Bald war es Mitternacht und ich machte mich mit meiner Mutter auf den Weg zu einer Nachbarin, die wir auch schon länger kennen, bei der wir übernachteten.

Am nächsten Morgen ging es dann um kurz nach Neun nach einem netten Frühstück mit der Bekannten mit dem Auto zum Stettbacher Hof, wo wir die Omas übernachtet hatten. DIe Omas standen schon bereitet und warteten, dass wir sie abholten um sie zur Kirche zu bringen. Kurz nach halb Zehn kamen wir schon an der Kirche an und konnten rechtzeitig noch einen Platz ergattern, denn wie erwartete wurde diese zeimlich kleine Dorfkirche sehr schnell voll, es bekam aber wohl doch noch jeder einen Platz, wenn auch nicht immer mit der besten Aussicht. Nach über einer Stunde Konfirmationsgottesdienst durften natürlich die Traditionellen Familienbilder neben der Kirche nicht fehlen.

Nachdem wir alle Bilder gemacht hatten, ging es wiedermal zu Chrissi nachhause, wo alle Leute auf die Autos aufgeteilt wurden, da das Restaurant, in dem das Essen bestellt war, gute eine halbe Stunde entfernt Lag, in Neunkirchen/Modautal. Ich beschloss, diesmal Junge Leute zu fahren, nicht wieder die Omas, so fuhren dann Chrissi, ein Freund von ihm, Pascal, mein ältester Cousin und Michi, Chrissis älterer Bruder mit mir mit. Nach einer angenehmen Fahrt durch die sehr schöne hessische Landschaft über Serbentinenstraßen, kamen wir nach ungefähr 25 Minuten gut am Restaurant an.
Nachdem alle angekommen waren, bezogen wir unsere Plätze und warteten auf das Essen. Ich saß hier wieder an einem Tisch mit der jüngeren Fraktion der Familie, eine Cousine mit ihrem Mann, meinem Cousin aus Berlin, Chrissis Freund Tobi, und Pascal. Nach etwas Wartezeit begannen wir dann auch zu Essen, es gab als Vorspeise Spargelcreme Suppe, danach einn Italieneischen Antipastiteller. Als Hauptgang gab es Wahlweise Rumpsteak, Schweinesteak mit Schanmpignons, Fisch oder Pute. Ich entschied mich für das Rumpsteack mit Kräuterbutter und Backkartoffeln, welches leider nicht so gut war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nach vielen Gesprächen, viel Essen und vielen Fotos war es auch schon Zeit für den Nachtisch, hier gab es Erdbeeren mit Vanilleeis oder Apfelstrduel. Die einheimische Bedienung brachte uns schließlich unsere "Ädbän" ;-) Als Fazit zu diesem Restaurantbesuch kann man sagen, dass es wirklich nicht schelcht war, jedoch war die Bedineung ziemlich chaotisch, so wurden alle Tische durcheinander bedient, keinee Bedienugn wusste was er bestellt hatte und auch die Beilagen landeten nicht immer da, wo das dazugehörige Gericht stand. Naja, man kann ja nicht immer alles perfekt machen....

Nach dem Essen ging es dann wieder zurück nach Alsbach. Dort wurde sofort die erste Eisbombe, die mit Fruchteis, aus dem Gefrierschrank geholt, damit auch noch die Gäste, die schnell abreisen mussten, was davon abbekamen. Nachdem jeder etwas von der ersten Eisbombe bekommen hatte, machte sich Chrissi dran, seine ganzen Geschenke aufzumachen. Nach über einer Stunde auspacken netter Geschenke und vieler Karten war in unseren Mägen dann auch wieder Platz für die zweite Eisbombe, die aus Milcheis. Auch diese wurde gemütlich verspeißt, nebenbei gab es natürlich die üblichen Unterhaltungen, wie es so für Familienfeste üblich ist.

Die Zeit verging wie immer schneller als es uns lieb war und so war es schon 21 Uhr, als wir endlich richtung Heimat aufbrechen konnten, die Omas wurden langsam schon unruhig, ja ihr könnt es euch denken, Omas wollen eben pünktlich zuhause in Ihrem gewohnten Bettchen sein. Dennoch hiel ich es für sinnvoller, relativ spät abzufahren um nichtmehr in den Wochenendverkehr zu gelangen. Diese Überlegung stellte sich auch als sehr sinvoll heraus, denn die Autobahnen waren schon wieder weitgehend frei und so kamen wir nach zweieinhalb Stunden fahrt gegen halb Zwölf in Mönchengldbach an. Nachdem wir die Omas nachhause gebracht hatten, machte ich mich mit meiner Mutter auf den restlichen Weg nach Bochum, wo wir gegen halb eins ankamen.

Ingesammt muss ich sagen, war es ein sehr gelungenes Wochenende, es war schön mal wieder so viele Verwandte und Bekannte zu treffen und sich mit netten Leuten zu unterhalten. Nebenbei gab es natürlich auch einige Neuigkeiten aus der Familie zu erzählen, die noch nicht jeder wusste.

So jetzt habt ihr sicher genug gelesen und habt keine Lust mehr, darum werde ich nun aufhören zu schreiben!

Bis Bald, euer Nicklas

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Montag, 7. Mai 2007
Anja's Geburtstag, erster Mai und Besuch aus Dresden
Nachdem ich nun viel gearbeitet habe, was ihr ja schon im letzten Beitrag lesen konntet, hatte ich ausnahmsweise mal ein langes Wochenende. So hatte ich nicht nur den Samstag frei, an dem ich ja in Bremen war, sondern bis zum ersten Mai.
Montag war ich bei Anja, einer sehr guten Freundin, anlässlich ihres Geburtstages eingeladen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe mich mit Katrin einer anderen sehr guten Freundin getroffen und dann sind wir gemeinsam zu Anja gefahren. Bei Ihr gab es eine Gemütliche Runde mit Ihrer Verwandschaft und noch anderen Freunden aus ihrem engeren Freundeskreis. Ihre Mutter hatte bereits den Tisch mit einer Auswahl an Kuchen gedeckt und wartete darauf, dass alle da waren um gemütlich zusammen Kaffe zu trinken. So verging der Nachmittag, wie immer wenn man in netter Gesellschaft ist, ziemlich schnell. Anjas Mutter fragte uns ob wir nicht noch zum Abendessen dableiben wollen, dieses Angebot konnten wir natürlich nicht abschlagen.
Gegen 19 Uhr gab es ein festliches Menü von Mozarella mit Tomaten über Schweinemedallions in Schinkenspeck bis zu Hähnchenflügeln mit Zimt, was allen zur vollen Zufriedenheit mundete.
Nach dem Essen gingen wir dann kurz nachhause, doch das war noch nicht die ganze Geburtstagsfeier! Um 21:19 trafen wir uns wieder an der S-Bahn um zusammen in die Stadt zu gehen und einen gemütlichen und lustigen Abend mit noch anderen Freunden im Bermudadreieck zu verbringen. Erst im Biergarten mit einem Krefelder (Bier mit Cola), dann im "Brinkhoffs" mit einem "Sex on the Beach" und reichlich anderen Getränken. Ein schöner Ausklang des gelungenen Tages!
Montag Abend kam noch Renate, eine sehr nette Cousine meiner Mutter nach Bochum zu Besuch. Als ich nachhause kam, war sie gerade auch angekommen, um Kurz nach Mitternacht kam sie, und gegen eins war ich dann auch zuhause und konnte mit meiner Mutter und ihr zusammen noch ein zweites Abendbrot zu mir nehmen.

Am nächsten Morgen, dem 1. Mai hatten wir beschlossen ins Neanderthal Museum nach Mettmann zu fahren. Wir wollten die S-Bahn um 12:49 nach Düsseldorf nehmen, nur wie so oft bei der schönen S1 kam sie mal wieder nicht. Mit 20 Minuten Verspätung, in einer Bahn die schon 50 Minuten zu spät dran war, also die von 12:19 ging es dann gegen 13:10 endlich richtung Düsseldorf. Nach vielen hin und herüberlegen beschlossen wir, in der S-Bahn bis Düsseldorf zu verweilen, da ein Umsteigen keine Vorteile gehabt hätte, und wir unsere S-Bahn nach Mettmann nach meiner Berechnung bekommen sollten. Doch als wir kurz vor Duisburg waren, teilte der Lokführer mit, dass die S-Bahn wegen der hohen Verspätung bereits in Duisburg ende und wieder zurück fahre. Also alle Überlegungen Umsonst - dachten wir - doch durch Zufall fuhr gerade am anderen Bahnsteig ein RE nach Düsseldorf ein, mit dem wir unsere S-Bahn zum Neanderthal dann auch bekommen sollten. In Düsseldorf angekommen und beim Le Crobag mit Tee und einem Sandwich versorgt setzten wir uns an den Bahnsteig um auf die Bahn zu warten. Kaum saßen wir, kam eine Reisegruppe Jugendlicher auf uns zu, die uns in "Bocken-english" und mit Gesten fragte wie sie zum "Aeropor..." kämen. Wir versuchten es es auf Englisch zu erklären und es schien auch so, als hätten sie es verstanden, doch dem war wohl nicht so, denn sie verschwanden Happy vom Bahnsteig obwohl wir extra gesagt hatten, sie sollten "HERE" warten. Naja vielleicht hätten wir es auf Spanisch oder Französisch versuchen sollen, denn es schien sich um Portugiesen oder Spanier zu handeln.

Im Neandertal angekommen, waren wir nach einem kurzen Wanderweg auch schon im Museum unserem Ausflugsziel.
Als erstes besichtigten wir die Sonderausstellung "100.000 Jahre Sex", danach gingen wir gemütlich durch die Normale Daueraustellung über die Geschichte des Menschen. Einen Besuch dieses Museums kann ich nur empfehlen, denn durch Ton und anderer Medien wird es nicht schnell langweilig. Das Museum ist wie eine Spirale aufgebaut, die man während der Austellung hoch läuft, am Ende befindet sich ein Café mit einer sehr schönen Dachterasse. Natürlich mussten wir diese Aussicht genießen und tranken Kaffe/Tee und aßen dazu ein Stück frischen Kuchen.

Nachdem wir im Museum fertig waren, ging es zum Fundort des ersten Neanderthaler Reste, der sich 10 Minuten zu Fuß vom Museum entfernt befindet. Nachdem wir auch diesen Ort besichtigt hatten, machten wir noch eine kurze Wanderung zu einer Anderen S-Bahn Station, nach Hochdahl. Von Dort aus ging es dann über Wuppertal und Essen-Steele zurück nachhause.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses 4 tägige Wochenende durchaus schön waren!
Noch schöner wäre es gewesen, ohne den Gednaken am Dienstag wieder arbeiten zu müssen....

So, das sollte genug sein für Heute,

macht's gut euer Nicklas

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Samstag, 5. Mai 2007
Viel Arbeit und ein Besuch in Bremen...
Viel Arbeit...damit meine ich nicht nur meine Arbeit, sondern in den letzten Wochen gab es bei mir in der Dienststelle ziemlich viel Chaos.
Falls es jemand noch nicht wissen sollte, seit September absolviere ich meinen Zivildienst bei der AWO in Bochum im Bereich Essen auf Rädern & Altenfahrdienst. Zusammen mit meistens 9 anderen Zivis arbeiten wir in mittlerwiele 5 Essens-Toruen und normal 5 Alten-Fahrtouren (nenne ich im folgenden "Omatour", auch wenn Opas dabei sind ;-) ) täglich. Eine weitere übernimmt normal ein externer Zivi, da der aber zur Zeit Krank ist, müssen wir diese auch übernehmen. Wir arbeiten in zwei Schichten, in der Früh Schicht, die um 07:30 Uhr beginnt fahren wir zuerst die Senioren von zuhause in die Tagespflege, nach einer kurzen Pause geht es dann um 10 Uhr ans Essen ausfahren bis ungefähr 13 Uhr. Wenn es keine zusätzliche spontane Arbeit mehr gibt, habe ich dann gegen 14 Uhr schon feierabend. Wenn wir spätschicht haben, beginnen wir um 09:45, fahren dann Essen aus bis ca. 13 Uhr, danach gibt es meistens Tiefkühlkost die zu den Kunden gebracht werden muss. Dienstag wird zusätzlich noch Wasser in einem Altenheim in Herne verteilt, was dank Glaswasserflaschen bei 30 Kästen doch etwas Zeit in anspruch nimmt. Gegen 15:15 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Weg nach Wattenscheid bzw. um 16 Uhr nach Herne, zur Tagespflege um die Senioren wieder nachhause zu bringen. Je nach Verkehr hat man dann zwischen 17 und 18 Uhr feierabend.
Nun aber zurück zum Chaos...da zur Zeit zielich viele Kollegen "Krank" sind oder Urlaub haben, kam es letzte Woche vor, dass wir für 5 Essens Touren und 6 Oma Touren gerade mal 4 Leute waren, also hatten wir alle Hände voll zu tun, mit 4 Leuten die Arbeit von 6 Leuten zu meistern, Essenstouren wurden verlängert, so dass die Essen von 5 Touren mit 4 ausgeteilt wurden, es wurden zwei Oma Touren hintereinander gefahren, freie Tage vielen aus, die Organisatorin hatte alle Hände voll zu tun und unsere Kunden mussten sich auf Wartezeiten einstellen. Zum Glück hat sich die Lage nun wieder etwas entspannt, jetzt sind wir zumindest wieder 5-7 Leute, jetzt darf nur niemand ausfallen oder Krank werden, und freie Tage müssen auch noch iregendwie untergebracht werden, denn auch am Wochenende brauchen die Senioren etwas zu Essen, also ist auch da Arbeiten angesagt.

Nach 13 Tagen Arbeit, normal wären nur 12 am Stück erlaubt, aber anders ging es halt nicht, hatte ich letzten Donnerstag (26.04) dann mal wieder frei und habe die Zeit genutzt um einige aufgestaute Arbeit zu erledigen.

Nach einem weiteren Tag Arbeiten und zwei Wochenenden am Stück arbeiten, hatte ich das letzte Wochende dann frei, die Gelegenheit nutzte ich mit meiner Mutter ihre Tante, also die Schwester meiner Oma, in Bremen zu besuchen. Wir hatten lange überlegt, was wir mit dem Mitfahrer Gutschein meiner Mutter machen sollten, den sie zum Kauf ihrer BahnCard erhalten hatte, denn er war nur bis Ende Mai Gültig und wir hatten so gut wie jedes Wochende schon verplant. Also kam es sehr gelegen, dass ich dan diesem Wochenende frei hatte und wir entschieden mit dem ICE nach Bremen zu fahren, um die mittlerweile sehr gebrechliche Tante zu besuchen, die auch gleizeitig noch patentante meiner Mutter ist.

Samstag morgen fuhren wir also mit dem IC, welcher voller Touristen war, die zum Marathon nach Hamburg wollten bis nach Bremen. Dort angekommen dann mit der Straßenbahn (von der ich natürlich Fotos machen musste)

bis zur Tante. Klaus, der Sohn der Tante wartete schon mit einem fertigen Mittagessen auf uns und freute sich sehr über Besuch, da er den ganzen tag damit verbringt, die Tante zu pflegen, da sie alleine leider ganrichtmehr zurecht kommt. So ist das leider mit dem Alter, ich glaube sie ist um die 90, ist vieles nichtmehr so einfach wie mit meinen jungen 20 Jahren. Ob es der Weg auf die Toilette ist, der Blick aus dem Balkon oder nur ein Gespräch, alles wird zu einer anstrengenden, teilweise nicht überwindbaren Hürde. Ihr fällt es beispielsweise sehr schwer, überhaupt noch Wörter zu finden und zu einem Satz zusammenzubauen, so ist es nicht einfach, mit ihr ein Gespräch zu führen und es erfordert viel Geduld.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit meiner Mutter zum "Weserwehr" gelaufen, etwas an der Weser entlang und wir haben Orte besichtigt, an denen sie als kleines Kind immer mit Ihren Cousins war. Nach zwei Stunden dann zurück zur Tante zum Kaffetrinken. Gegen 17 Uhr sind wir dann aufgebrochen in die Innenstadt und haben einen gemütlichen Stadtbummel gemacht. Ich muss sagen, Bremen gefällt mir sehr gut, eine sehr schöne Stadt, mit schönen Häusern, gerade in der gegend in der die tante wohnt. In der Innenstadt sind wir dann berühmte Straßen wie die "Bötchergasse" und das "Schnoorviertel" geschlendert. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die "neue" Innenstadt und deren vielen Passagen mit den bekannten Kaufhäusern und Markengschäften musste natürlich noch eine Fahrt mit dem neusten Starßenbahntyp Bremens sein, welcher auf der Linie 6 verkehrt.
Immerhin eine Sache haben wir gekauft bei unserem Stadtbummel, ein T-Shirt für mich bei Esprit, vielleicht dürft ihr es bald mal an mir bewundern :-P .

Mit der Straßenbahn ging es dann zum Hintereingang des Hauptbahnhofes, wo sich direkt das Messegelände befindet. Nach einem kurzen Umweg um den Bahnhof, entschieden wir uns vor unserer Rückfahrt mit dme ICE um kurz vor 21 Uhr, noch beim Chinesen in Bahnhofsnähe eine kleine Speise zu uns zu nehmen, die auch durchaus gut war.
Nach einer sehr entspannten und Stressfreien Fahrt in einem Redesign ICE1 kamen wir um 22:56 pünktlich in Bochum Hbf an, abgerundet wurde die Fahrt dann durch die S-Bahn fahrt nachhause, welche als einzige am ganzen Tag ein ET 423 ist.

Insgesammt war der Ausflug nach Bremen ein sehr gelungener Tag, wir haben die Tante nochmal gesehen, eine sehr schöne Stadt besichtigt, die ich nur empfehlen kann und etwas abwechslung vom Alltag in Bochum bekommen.

So, genug ich denke Ihr habt keine Lust mehr noch mehr zu lesen. Bis die Tage...euer Nicklas

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Der erste Beitrag!
Eigentlich wollte ich ja schon im November hiermit anfangen, da habe ich auch diesne Blogg angemeldet, aber dann bin ich iregdnwie nie dazu gekommen, habe es vergessen oder keine Lust gehabt. Ich dachte mir, es wäre ganz schön die Zeit bis zu meinem Studium im Oktober festzuhalten, nicht nur für mich sondenr auch für alle, die es sonst interessiert. Also wenn ihr mögt, schaut hier ab und zu vorbei, ich habe mir vorgenommen alle 1-2 Wochen etwas über meine Erlebnisse zu schreiben, sofern sie erzählenswert sind.
Also Viel Spaß beim Lesen!

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