Donnerstag, 14. Juni 2007
Die letzten Zivi Tage, Berlin - TU-TdoT, Praktikum ...
So, jetzt komme ich mal wieder dazu hier etwas zu schreiben, auch wenn der letzte Beitrag schon wieder ewig her ist!

In den letzten Wochen habe ich relativ viel unternommen, deshalb hier diesmal eine nicht so ausführliche Beschreibung, das würde sonst zu viel werden ;-)

Meine letzten Tage als Zivi verliefen noch ziemlich stressig, wie ich schon in den letzten Beiträgen schrieb. Einige Kollegen machten mal wieder einen auf Krank, ich zweifle daran, dass sie wirklich Krank waren, aber was solls. Nach einigen Essens Touren, und noch einem letzten Wochenend-Dienst am 19/20.05 ging es am 21.05 Nachmittags, nachdem ich meine AWO-Schlüssel abgegeben hatte, mit dem ICE nach Berlin zu meinem Cousin Pratirck.
Pünktlich am Hbf angekommen musste ich erstmal in eines der Reisezentren gehen um mich über Tickets von Bochum nach London zu erkundigen, da meine älteste Cousine neben meinem Patenkind Frederick nun ein Mädchen, Amily, bekommen hat, welches am 08.07 getauft wird, und da wollen wir natürlich hin. Nach erfolgreichen Auskünften durch freundliche Bahn Mitarbeiter ging es mit der S-Bahn nach Pankow zu Patrick.
Am nächsten morgen hieß es früh aufstehen, denn es stand der erste Tag der "TU-Infotage an", der eigentlich Grund für meine Berlin Reise. Da ich plane ab Oktober in Berlin an der TU Verkehrswesen zu studieren, war es sehr wichtig für mich, mir den Studiengang näher anzusehen, damit ich mir ein Bild davon machen konnte, ob es wirklich das ist, was ich die nächsten Jahre machen möchte.
Also ging ich Dienstag um zwanzig nach sieben aus dem haus und fuhr mit der S-Bahn zum Gesundbrunnen, wo Armin schon auf mich wartete, der aus Rostock angefahren war, ebenfalls um die TU Infotage zu besuchen. An der TU angekommen wartete schon Tim, ein Freund aus Köln auf uns. Zu dritt gingen wir dann zur Einführungsveranstaltung, welche ziemlich gut besucht war. An diesem ersten tag besuchten wir einige Informationsveranstaltungen, unter anderem schauten wir uns Wirtschaftsingenieurwesen an, den Studiengang möchte Tim wohl Studieren. Danach besorgten wir uns einige Info-Broschüren über die jeweiligen Studiengänge und die Einschreibung/Bewerbung. Mittags testeten wir gleich mal die TU-Mensa, welche durchaus einen guten Eindruck bei uns hinterließ. Nach einer weiteren Veranstaltung und einem netten Spaziergang durch Charlottenburg und den Tiergarten, gingen wir am Abend noch in den Biergarten im Tiergarten. Müde machten wir drei uns auf zu unseren jewieligen Unterkünften.
Am nächsten Tag stand dann noch eine Informationsveranstaltung über Mathematik und über unseren geplanten Studiengang Verkehrswesen an.
Als Fazit kann ich sagen, dass diese beiden Tage sehr sinnvoll für meine Entscheidungsfindung waren, und ein guter Eindruck, denke ich zumindest, vom späteren Studium vermittelt wurde. Nach diesen beiden sehr lohnenswerten Tagen ist meine Studienwahl wohl endgültig entschieden worden und ich denke, dass es eine gute Wahl ist, im Oktober an der TU anzufangen zu Studieren.

An den folgenden Tagen erkundete ich noch etwas unsere schöne Hauptstadt, besichtigte einige Stadtviertel. An einem Abend besuchte ich mit Patrick meinen Patenonkel Johannes in Groß Kreutz, das liegt zwischen Brandenburg und Potsdam. Auch diese Besuch war sehr schön, denn ich hatte meinen Patenonkel schon sehr lange nicht mehr gesehen, nachdem er seit knapp zwei Jahren einen Sohn hat und deshalb nicht so viel Zeit hatte. An zwei anderen Tagen traf ich noch einen weiteren guten Bekannten aus Berlin, der mir stolz seine Modellbahn präsentierte, an der er seit meinem letzten Besuch einiges gebaut hatte. Am Samstag traf ich dann noch einen Student aus Dresden, der auf der Durchreise war, der dort Verkehrswesen studiert und den ich bisher nur aus dem Internet kannte. Zu zweit fuhren wir durch Berlin und Potsdam und genossen das schöne Wetter und den schönen ÖPNV im Berliner Raum.

Wieder in Bochum angekommen, hatte ich noch knapp zwei Wochen bis zum Beginn meines Praktikums, die ich nutzte um einige Freunde zu treffen und mal wieder etwas zu entspannen. Am Samstag Abend ging es zum Kemnader See in Flammen mit Sebi, Bocker, Danny, Julia, Kerstin und Jasmin, an anderen Abenden unternahm ich was mit Kerstin, Katrin oder Anja.
Am ´06.06 stand dann die ABI-Verleihung und der Ball von Kerstin und Charlotte an, die eine Jahr nach mir also Ihr ABI gemacht haben. Als Helfer war ich natürlich auch bei der Verleihung eingespannt, wo ich die Musik machte und beim Ball, wo ich mit Anne zusammen die Abendkasse machte. Am Ende konnten wir selbstverständlich auch noch etwas Feiern.

Am Donnerstag kam dann Chris, den ich mit Julian in Solingen abholte, wir machten noch eine kleine Tour durch Dortmund und am Samstag fuhren wir zu dritt dann von Bochum aus mit einem Schönen-Wochenend-Ticket durch Deutschland, von Witten über Kassel, Bebra, Eisenach, Erfurt, Halle, Halberstadt und Hannover nach Dortmund zurück. Auch dieser Tag war wirklich sehr schön und vermittelte etwas Urlaubsstimmung.
Am Sonntag gab es dann noch den Tag der offenen Tür der VER in Ennepetal, den ich mit Julian besuchte.

Letzten Montag bégann dann mein Vorpraktikum bei der Essener-Verkehrs AG. Meine erste Woche dort verbringe ich im Bereich Bauplanung. Dort wird mir von sehr netten Mitarbeitern gezeigt, wie eine Straßenbahntrasse oder ein U-Bahnbauwerk geplant, vermessen und bearbeitet wird. Mit komplizierten und extrem genauen Messgeräten werden Gleislagen abgemessen und mithilfe von speziellen PC-Programmen bearbeitet und schließlich die fertigen Baupläne ausgedruckt. Andererseits werden auch Genehmigungsverfahren für neue Strecken bzw. Bauabschnitte entworfen und entsprechend fertig gemacht, so dass sie an die zuständigen behörden ges0hcickt werden können.
In den nächsten drei Wochen werde ich noch die Werkstatt, die Leitstelle und Bauüberwachung durchlaufen. Bisher bin ich überaus zufrieden mit meinem Praktikum und denke, dass ich viele Wertvolle Informationen für mein Studium und mein späteres Leben sammeln kann und hoffentlich auch in den nächsten Wochen noch werde.

So, ich denke mal, das war genug für heute. ich hoffe ich habe einen guten Überblick über meine letzten 4 Wochen geben können und ihr habt euch beim lesen nicht gelangweilt.

Viele Grüße und bis Bald, euer Nicklas

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