Samstag, 5. Mai 2007
Viel Arbeit und ein Besuch in Bremen...
niggyel86, 21:00h
Viel Arbeit...damit meine ich nicht nur meine Arbeit, sondern in den letzten Wochen gab es bei mir in der Dienststelle ziemlich viel Chaos.
Falls es jemand noch nicht wissen sollte, seit September absolviere ich meinen Zivildienst bei der AWO in Bochum im Bereich Essen auf Rädern & Altenfahrdienst. Zusammen mit meistens 9 anderen Zivis arbeiten wir in mittlerwiele 5 Essens-Toruen und normal 5 Alten-Fahrtouren (nenne ich im folgenden "Omatour", auch wenn Opas dabei sind ;-) ) täglich. Eine weitere übernimmt normal ein externer Zivi, da der aber zur Zeit Krank ist, müssen wir diese auch übernehmen. Wir arbeiten in zwei Schichten, in der Früh Schicht, die um 07:30 Uhr beginnt fahren wir zuerst die Senioren von zuhause in die Tagespflege, nach einer kurzen Pause geht es dann um 10 Uhr ans Essen ausfahren bis ungefähr 13 Uhr. Wenn es keine zusätzliche spontane Arbeit mehr gibt, habe ich dann gegen 14 Uhr schon feierabend. Wenn wir spätschicht haben, beginnen wir um 09:45, fahren dann Essen aus bis ca. 13 Uhr, danach gibt es meistens Tiefkühlkost die zu den Kunden gebracht werden muss. Dienstag wird zusätzlich noch Wasser in einem Altenheim in Herne verteilt, was dank Glaswasserflaschen bei 30 Kästen doch etwas Zeit in anspruch nimmt. Gegen 15:15 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Weg nach Wattenscheid bzw. um 16 Uhr nach Herne, zur Tagespflege um die Senioren wieder nachhause zu bringen. Je nach Verkehr hat man dann zwischen 17 und 18 Uhr feierabend.
Nun aber zurück zum Chaos...da zur Zeit zielich viele Kollegen "Krank" sind oder Urlaub haben, kam es letzte Woche vor, dass wir für 5 Essens Touren und 6 Oma Touren gerade mal 4 Leute waren, also hatten wir alle Hände voll zu tun, mit 4 Leuten die Arbeit von 6 Leuten zu meistern, Essenstouren wurden verlängert, so dass die Essen von 5 Touren mit 4 ausgeteilt wurden, es wurden zwei Oma Touren hintereinander gefahren, freie Tage vielen aus, die Organisatorin hatte alle Hände voll zu tun und unsere Kunden mussten sich auf Wartezeiten einstellen. Zum Glück hat sich die Lage nun wieder etwas entspannt, jetzt sind wir zumindest wieder 5-7 Leute, jetzt darf nur niemand ausfallen oder Krank werden, und freie Tage müssen auch noch iregendwie untergebracht werden, denn auch am Wochenende brauchen die Senioren etwas zu Essen, also ist auch da Arbeiten angesagt.
Nach 13 Tagen Arbeit, normal wären nur 12 am Stück erlaubt, aber anders ging es halt nicht, hatte ich letzten Donnerstag (26.04) dann mal wieder frei und habe die Zeit genutzt um einige aufgestaute Arbeit zu erledigen.
Nach einem weiteren Tag Arbeiten und zwei Wochenenden am Stück arbeiten, hatte ich das letzte Wochende dann frei, die Gelegenheit nutzte ich mit meiner Mutter ihre Tante, also die Schwester meiner Oma, in Bremen zu besuchen. Wir hatten lange überlegt, was wir mit dem Mitfahrer Gutschein meiner Mutter machen sollten, den sie zum Kauf ihrer BahnCard erhalten hatte, denn er war nur bis Ende Mai Gültig und wir hatten so gut wie jedes Wochende schon verplant. Also kam es sehr gelegen, dass ich dan diesem Wochenende frei hatte und wir entschieden mit dem ICE nach Bremen zu fahren, um die mittlerweile sehr gebrechliche Tante zu besuchen, die auch gleizeitig noch patentante meiner Mutter ist.
Samstag morgen fuhren wir also mit dem IC, welcher voller Touristen war, die zum Marathon nach Hamburg wollten bis nach Bremen. Dort angekommen dann mit der Straßenbahn (von der ich natürlich Fotos machen musste)
bis zur Tante. Klaus, der Sohn der Tante wartete schon mit einem fertigen Mittagessen auf uns und freute sich sehr über Besuch, da er den ganzen tag damit verbringt, die Tante zu pflegen, da sie alleine leider ganrichtmehr zurecht kommt. So ist das leider mit dem Alter, ich glaube sie ist um die 90, ist vieles nichtmehr so einfach wie mit meinen jungen 20 Jahren. Ob es der Weg auf die Toilette ist, der Blick aus dem Balkon oder nur ein Gespräch, alles wird zu einer anstrengenden, teilweise nicht überwindbaren Hürde. Ihr fällt es beispielsweise sehr schwer, überhaupt noch Wörter zu finden und zu einem Satz zusammenzubauen, so ist es nicht einfach, mit ihr ein Gespräch zu führen und es erfordert viel Geduld.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit meiner Mutter zum "Weserwehr" gelaufen, etwas an der Weser entlang und wir haben Orte besichtigt, an denen sie als kleines Kind immer mit Ihren Cousins war. Nach zwei Stunden dann zurück zur Tante zum Kaffetrinken. Gegen 17 Uhr sind wir dann aufgebrochen in die Innenstadt und haben einen gemütlichen Stadtbummel gemacht. Ich muss sagen, Bremen gefällt mir sehr gut, eine sehr schöne Stadt, mit schönen Häusern, gerade in der gegend in der die tante wohnt. In der Innenstadt sind wir dann berühmte Straßen wie die "Bötchergasse" und das "Schnoorviertel" geschlendert. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die "neue" Innenstadt und deren vielen Passagen mit den bekannten Kaufhäusern und Markengschäften musste natürlich noch eine Fahrt mit dem neusten Starßenbahntyp Bremens sein, welcher auf der Linie 6 verkehrt.
Immerhin eine Sache haben wir gekauft bei unserem Stadtbummel, ein T-Shirt für mich bei Esprit, vielleicht dürft ihr es bald mal an mir bewundern :-P .
Mit der Straßenbahn ging es dann zum Hintereingang des Hauptbahnhofes, wo sich direkt das Messegelände befindet. Nach einem kurzen Umweg um den Bahnhof, entschieden wir uns vor unserer Rückfahrt mit dme ICE um kurz vor 21 Uhr, noch beim Chinesen in Bahnhofsnähe eine kleine Speise zu uns zu nehmen, die auch durchaus gut war.
Nach einer sehr entspannten und Stressfreien Fahrt in einem Redesign ICE1 kamen wir um 22:56 pünktlich in Bochum Hbf an, abgerundet wurde die Fahrt dann durch die S-Bahn fahrt nachhause, welche als einzige am ganzen Tag ein ET 423 ist.
Insgesammt war der Ausflug nach Bremen ein sehr gelungener Tag, wir haben die Tante nochmal gesehen, eine sehr schöne Stadt besichtigt, die ich nur empfehlen kann und etwas abwechslung vom Alltag in Bochum bekommen.
So, genug ich denke Ihr habt keine Lust mehr noch mehr zu lesen. Bis die Tage...euer Nicklas
Falls es jemand noch nicht wissen sollte, seit September absolviere ich meinen Zivildienst bei der AWO in Bochum im Bereich Essen auf Rädern & Altenfahrdienst. Zusammen mit meistens 9 anderen Zivis arbeiten wir in mittlerwiele 5 Essens-Toruen und normal 5 Alten-Fahrtouren (nenne ich im folgenden "Omatour", auch wenn Opas dabei sind ;-) ) täglich. Eine weitere übernimmt normal ein externer Zivi, da der aber zur Zeit Krank ist, müssen wir diese auch übernehmen. Wir arbeiten in zwei Schichten, in der Früh Schicht, die um 07:30 Uhr beginnt fahren wir zuerst die Senioren von zuhause in die Tagespflege, nach einer kurzen Pause geht es dann um 10 Uhr ans Essen ausfahren bis ungefähr 13 Uhr. Wenn es keine zusätzliche spontane Arbeit mehr gibt, habe ich dann gegen 14 Uhr schon feierabend. Wenn wir spätschicht haben, beginnen wir um 09:45, fahren dann Essen aus bis ca. 13 Uhr, danach gibt es meistens Tiefkühlkost die zu den Kunden gebracht werden muss. Dienstag wird zusätzlich noch Wasser in einem Altenheim in Herne verteilt, was dank Glaswasserflaschen bei 30 Kästen doch etwas Zeit in anspruch nimmt. Gegen 15:15 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Weg nach Wattenscheid bzw. um 16 Uhr nach Herne, zur Tagespflege um die Senioren wieder nachhause zu bringen. Je nach Verkehr hat man dann zwischen 17 und 18 Uhr feierabend.
Nun aber zurück zum Chaos...da zur Zeit zielich viele Kollegen "Krank" sind oder Urlaub haben, kam es letzte Woche vor, dass wir für 5 Essens Touren und 6 Oma Touren gerade mal 4 Leute waren, also hatten wir alle Hände voll zu tun, mit 4 Leuten die Arbeit von 6 Leuten zu meistern, Essenstouren wurden verlängert, so dass die Essen von 5 Touren mit 4 ausgeteilt wurden, es wurden zwei Oma Touren hintereinander gefahren, freie Tage vielen aus, die Organisatorin hatte alle Hände voll zu tun und unsere Kunden mussten sich auf Wartezeiten einstellen. Zum Glück hat sich die Lage nun wieder etwas entspannt, jetzt sind wir zumindest wieder 5-7 Leute, jetzt darf nur niemand ausfallen oder Krank werden, und freie Tage müssen auch noch iregendwie untergebracht werden, denn auch am Wochenende brauchen die Senioren etwas zu Essen, also ist auch da Arbeiten angesagt.
Nach 13 Tagen Arbeit, normal wären nur 12 am Stück erlaubt, aber anders ging es halt nicht, hatte ich letzten Donnerstag (26.04) dann mal wieder frei und habe die Zeit genutzt um einige aufgestaute Arbeit zu erledigen.
Nach einem weiteren Tag Arbeiten und zwei Wochenenden am Stück arbeiten, hatte ich das letzte Wochende dann frei, die Gelegenheit nutzte ich mit meiner Mutter ihre Tante, also die Schwester meiner Oma, in Bremen zu besuchen. Wir hatten lange überlegt, was wir mit dem Mitfahrer Gutschein meiner Mutter machen sollten, den sie zum Kauf ihrer BahnCard erhalten hatte, denn er war nur bis Ende Mai Gültig und wir hatten so gut wie jedes Wochende schon verplant. Also kam es sehr gelegen, dass ich dan diesem Wochenende frei hatte und wir entschieden mit dem ICE nach Bremen zu fahren, um die mittlerweile sehr gebrechliche Tante zu besuchen, die auch gleizeitig noch patentante meiner Mutter ist.
Samstag morgen fuhren wir also mit dem IC, welcher voller Touristen war, die zum Marathon nach Hamburg wollten bis nach Bremen. Dort angekommen dann mit der Straßenbahn (von der ich natürlich Fotos machen musste)
bis zur Tante. Klaus, der Sohn der Tante wartete schon mit einem fertigen Mittagessen auf uns und freute sich sehr über Besuch, da er den ganzen tag damit verbringt, die Tante zu pflegen, da sie alleine leider ganrichtmehr zurecht kommt. So ist das leider mit dem Alter, ich glaube sie ist um die 90, ist vieles nichtmehr so einfach wie mit meinen jungen 20 Jahren. Ob es der Weg auf die Toilette ist, der Blick aus dem Balkon oder nur ein Gespräch, alles wird zu einer anstrengenden, teilweise nicht überwindbaren Hürde. Ihr fällt es beispielsweise sehr schwer, überhaupt noch Wörter zu finden und zu einem Satz zusammenzubauen, so ist es nicht einfach, mit ihr ein Gespräch zu führen und es erfordert viel Geduld.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit meiner Mutter zum "Weserwehr" gelaufen, etwas an der Weser entlang und wir haben Orte besichtigt, an denen sie als kleines Kind immer mit Ihren Cousins war. Nach zwei Stunden dann zurück zur Tante zum Kaffetrinken. Gegen 17 Uhr sind wir dann aufgebrochen in die Innenstadt und haben einen gemütlichen Stadtbummel gemacht. Ich muss sagen, Bremen gefällt mir sehr gut, eine sehr schöne Stadt, mit schönen Häusern, gerade in der gegend in der die tante wohnt. In der Innenstadt sind wir dann berühmte Straßen wie die "Bötchergasse" und das "Schnoorviertel" geschlendert. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die "neue" Innenstadt und deren vielen Passagen mit den bekannten Kaufhäusern und Markengschäften musste natürlich noch eine Fahrt mit dem neusten Starßenbahntyp Bremens sein, welcher auf der Linie 6 verkehrt.
Immerhin eine Sache haben wir gekauft bei unserem Stadtbummel, ein T-Shirt für mich bei Esprit, vielleicht dürft ihr es bald mal an mir bewundern :-P . Mit der Straßenbahn ging es dann zum Hintereingang des Hauptbahnhofes, wo sich direkt das Messegelände befindet. Nach einem kurzen Umweg um den Bahnhof, entschieden wir uns vor unserer Rückfahrt mit dme ICE um kurz vor 21 Uhr, noch beim Chinesen in Bahnhofsnähe eine kleine Speise zu uns zu nehmen, die auch durchaus gut war.
Nach einer sehr entspannten und Stressfreien Fahrt in einem Redesign ICE1 kamen wir um 22:56 pünktlich in Bochum Hbf an, abgerundet wurde die Fahrt dann durch die S-Bahn fahrt nachhause, welche als einzige am ganzen Tag ein ET 423 ist.
Insgesammt war der Ausflug nach Bremen ein sehr gelungener Tag, wir haben die Tante nochmal gesehen, eine sehr schöne Stadt besichtigt, die ich nur empfehlen kann und etwas abwechslung vom Alltag in Bochum bekommen.
So, genug ich denke Ihr habt keine Lust mehr noch mehr zu lesen. Bis die Tage...euer Nicklas
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