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Montag, 7. Mai 2007
Anja's Geburtstag, erster Mai und Besuch aus Dresden
Nachdem ich nun viel gearbeitet habe, was ihr ja schon im letzten Beitrag lesen konntet, hatte ich ausnahmsweise mal ein langes Wochenende. So hatte ich nicht nur den Samstag frei, an dem ich ja in Bremen war, sondern bis zum ersten Mai.
Montag war ich bei Anja, einer sehr guten Freundin, anlässlich ihres Geburtstages eingeladen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe mich mit Katrin einer anderen sehr guten Freundin getroffen und dann sind wir gemeinsam zu Anja gefahren. Bei Ihr gab es eine Gemütliche Runde mit Ihrer Verwandschaft und noch anderen Freunden aus ihrem engeren Freundeskreis. Ihre Mutter hatte bereits den Tisch mit einer Auswahl an Kuchen gedeckt und wartete darauf, dass alle da waren um gemütlich zusammen Kaffe zu trinken. So verging der Nachmittag, wie immer wenn man in netter Gesellschaft ist, ziemlich schnell. Anjas Mutter fragte uns ob wir nicht noch zum Abendessen dableiben wollen, dieses Angebot konnten wir natürlich nicht abschlagen.
Gegen 19 Uhr gab es ein festliches Menü von Mozarella mit Tomaten über Schweinemedallions in Schinkenspeck bis zu Hähnchenflügeln mit Zimt, was allen zur vollen Zufriedenheit mundete.
Nach dem Essen gingen wir dann kurz nachhause, doch das war noch nicht die ganze Geburtstagsfeier! Um 21:19 trafen wir uns wieder an der S-Bahn um zusammen in die Stadt zu gehen und einen gemütlichen und lustigen Abend mit noch anderen Freunden im Bermudadreieck zu verbringen. Erst im Biergarten mit einem Krefelder (Bier mit Cola), dann im "Brinkhoffs" mit einem "Sex on the Beach" und reichlich anderen Getränken. Ein schöner Ausklang des gelungenen Tages!
Montag Abend kam noch Renate, eine sehr nette Cousine meiner Mutter nach Bochum zu Besuch. Als ich nachhause kam, war sie gerade auch angekommen, um Kurz nach Mitternacht kam sie, und gegen eins war ich dann auch zuhause und konnte mit meiner Mutter und ihr zusammen noch ein zweites Abendbrot zu mir nehmen.

Am nächsten Morgen, dem 1. Mai hatten wir beschlossen ins Neanderthal Museum nach Mettmann zu fahren. Wir wollten die S-Bahn um 12:49 nach Düsseldorf nehmen, nur wie so oft bei der schönen S1 kam sie mal wieder nicht. Mit 20 Minuten Verspätung, in einer Bahn die schon 50 Minuten zu spät dran war, also die von 12:19 ging es dann gegen 13:10 endlich richtung Düsseldorf. Nach vielen hin und herüberlegen beschlossen wir, in der S-Bahn bis Düsseldorf zu verweilen, da ein Umsteigen keine Vorteile gehabt hätte, und wir unsere S-Bahn nach Mettmann nach meiner Berechnung bekommen sollten. Doch als wir kurz vor Duisburg waren, teilte der Lokführer mit, dass die S-Bahn wegen der hohen Verspätung bereits in Duisburg ende und wieder zurück fahre. Also alle Überlegungen Umsonst - dachten wir - doch durch Zufall fuhr gerade am anderen Bahnsteig ein RE nach Düsseldorf ein, mit dem wir unsere S-Bahn zum Neanderthal dann auch bekommen sollten. In Düsseldorf angekommen und beim Le Crobag mit Tee und einem Sandwich versorgt setzten wir uns an den Bahnsteig um auf die Bahn zu warten. Kaum saßen wir, kam eine Reisegruppe Jugendlicher auf uns zu, die uns in "Bocken-english" und mit Gesten fragte wie sie zum "Aeropor..." kämen. Wir versuchten es es auf Englisch zu erklären und es schien auch so, als hätten sie es verstanden, doch dem war wohl nicht so, denn sie verschwanden Happy vom Bahnsteig obwohl wir extra gesagt hatten, sie sollten "HERE" warten. Naja vielleicht hätten wir es auf Spanisch oder Französisch versuchen sollen, denn es schien sich um Portugiesen oder Spanier zu handeln.

Im Neandertal angekommen, waren wir nach einem kurzen Wanderweg auch schon im Museum unserem Ausflugsziel.
Als erstes besichtigten wir die Sonderausstellung "100.000 Jahre Sex", danach gingen wir gemütlich durch die Normale Daueraustellung über die Geschichte des Menschen. Einen Besuch dieses Museums kann ich nur empfehlen, denn durch Ton und anderer Medien wird es nicht schnell langweilig. Das Museum ist wie eine Spirale aufgebaut, die man während der Austellung hoch läuft, am Ende befindet sich ein Café mit einer sehr schönen Dachterasse. Natürlich mussten wir diese Aussicht genießen und tranken Kaffe/Tee und aßen dazu ein Stück frischen Kuchen.

Nachdem wir im Museum fertig waren, ging es zum Fundort des ersten Neanderthaler Reste, der sich 10 Minuten zu Fuß vom Museum entfernt befindet. Nachdem wir auch diesen Ort besichtigt hatten, machten wir noch eine kurze Wanderung zu einer Anderen S-Bahn Station, nach Hochdahl. Von Dort aus ging es dann über Wuppertal und Essen-Steele zurück nachhause.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses 4 tägige Wochenende durchaus schön waren!
Noch schöner wäre es gewesen, ohne den Gednaken am Dienstag wieder arbeiten zu müssen....

So, das sollte genug sein für Heute,

macht's gut euer Nicklas

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